Kurzinterview mit Thomas Recktenwald

Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland SR RWS

December 8, 2022
Success Stories

Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland SR RWS profitiert von einer bedarfsorientierten Reinigung mit Soobr. Die Smart Cleaning Plattform wird für die Planung, Ausführung und Kontrolle von Reinigungstouren eingesetzt. Wir konnten mit Thomas Recktenwald, Leiter Hotellerie, über seine Erfahrungen mit Soobr sprechen.

Vor welchen Herausforderungen standen Sie im Facility-Management?

Für uns ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir die Reinigungsleistung nachweisen können. Es gibt keine Benchmark für Leistungskennzahlen für Krankenhäuser, also mussten wir uns auf unsere eigenen verlassen. Wenn Reinigungspläne auf starren Excel-Tabellen erstellt werden, ist es schwierig, die Prozesse zu überprüfen. Außerdem ist die Effizienz der Leistung kaum sichtbar. Die Qualität der Arbeit war schwer zu kontrollieren. Auch war der Prozess der Defektmeldungen umständlich und fehleranfällig, da er nicht direkt von der Reinigungskraft zum technischen Dienst führte. Mit Soobr können die Defekte nun sogar fotografiert und direkt an die zuständige technische Fachkraft übermittelt werden.

Warum haben Sie sich für soobr entschieden? Womit konnte soobr überzeugen?

Wir können dank Soobr Kosteneinsparungen nachweisen, weil wir inzwischen Daten transparent auswerten und analysieren können. Die einfache Bedienung und die allgemeine Benutzerfreundlichkeit des Tools haben uns beim Setup, in der Tourenplanung und in der operativen Benutzung überzeugt. Das System erfüllt die Grosszahl aller von uns geforderten Anforderungen.

Wie ist die Akzeptanz der Reinigungskräfte?

Der Grossteil unserer Reinigungskräfte hat sehr positiv auf das neue System reagiert. Ein paar Reinigungskräfte hatten allerdings anfangs Hemmungen bei der Anwendung, weil sie nichts falsch machen wollten.

Was gilt es bei einem Pilotprojekt respektive einem Rollout mit soobr zu beachten und was sind Ihre mittel- bis langfristigen Ziele mit soobr?

Entscheidend ist, dass die Mitarbeiter in einem Pilotprojekt oder Rollout über einen längeren Zeitraum intensiv von ihren Vorgesetzten und dem Soobr-Team begleitet werden. Auch sollten ihre Wünsche und Anregungen ernst genommen und zeitnah bearbeitet werden.
Unsere Ziele mit soobr sind Einsparungen im Stellenplan und der Nachweis der Reinigungsleistung. Außerdem wollen wir unsere Prozesse korrigieren und überprüfen, um die Reinigungseffizienz zu verbessern.

Wie sieht die Weiterentwicklung von soobr in Krankenhäusern aus?

Für die Zukunft ist es von zentraler Bedeutung, dass das Management bei Isolationen verbessert wird und Schnittstellen zu Instrumenten wie dem Facility-Management System Waveware und dem Krankenhausinformationssystem (KIS) geschaffen werden.

Thomas Recktenwald, Leiter Hotellerie. SR RWS